WOHIN MIT DEINEN GEFÜHLEN WÄHREND DER CORONA-KRISE? 3 TIPPS

Aktualisiert: Mai 22

Wohin mit deinen Emotionen während der Corona - Krise? Was machen Pandemie und Quarantäne mit dir?

Angst, Sorgen, Stimmungstief, ein Gefühl von Depression/Lethargie, Wut oder gleich alles auf einmal?


Ganz ehrlich, mir ging's richtig dreckig letzte Woche und ich habe alle erwähnten Gefühle durchlaufen, bis endlich die Wut kam!

Und die hat geholfen!


Es brodelt schon seit dem 18.3.2020 in mir, dem 1. Tag der massiven Einschränkungen in unser aller Leben.


Mir fehlte meine eigene Klarheit über die Corona Situation und deren Konsequenzen. Die Isolation/Quarantäne ist mittlerweile unerträglich und mein Herzprojekt Klostermühle hängt total in der Schwebe. Der Druck, den ich mir selber mache, macht alles nur noch schlimmer.


Am Mittwoch hatte ich dann das Gefühl mein Kopf platzt - ich habe normalerweise nie Kopfschmerzen - abends habe ich einfach nur 2 Stunden am Stück geheult und mich total meinem Selbstmitleid "gewidmet". (K)-Ein Phänomen der Corona Krise?!


Danach hatte ich das Gefühl unter einer Art Glocke zu leben, benebelt vom Kopfweh oder der Heulerei, Schwindel kam hinzu und innerlich war ich am kochen vor Wut.


Ich habe lange überlegt, ob ich so frei von der Leber weg öffentlich über dieses Thema schreiben soll? Aber eins ist mir in dieser Woche klar geworden, ein Coach ist auch nur ein Mensch, meine Empathie ist eine meiner Coaching Stärken, mein Herzprojekt ist nicht an äussere Dinge gebunden und der Weg zurück in meine eigene LIFE BALANCE kann dem ein oder anderen von Euch vielleicht in diesen schweren Zeiten helfen.


DIESE 3 FRAGEN HABEN MICH WIEDER INS LOT GEBRACHT:


1. "Face your enemies!" Was ist gerade mein größtes Problem, meine größte Sorge?

2. Innehalten! Was wollen mir die körperlichen Symptome sagen?

3. Taten! Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?



1. "FACE YOUR ENEMIES!"

In meinem Fall war das ein Ohnmachtsgefühl, wie lahmgelegt sein oder vielleicht wie eine Schockstarre? Was ist die Ursache? Unwissenheit! Also surfte ich eine gewisse Zeit im Netz und machte mich auf die Suche nach Fakten. Ich wollte wissen, wie groß die Gefahr für mich und meine Lieben ist, an Corona zu erkranken oder gar zu sterben?


Stand 30. April 2020

Bis Dato wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit ca. 159.119 Fälle des Coronavirus bestätigt. (Angaben gefunden auf de.statista.com)


Von den Fällen, für die alters- und geschlechtsspezifische Angaben vorlagen, entfallen:

6.659 erkrankte Fälle auf die Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen

mit 1 verstorbenen Mann, 0 verstorbenen Frau.


68.156 erkrankte Fälle auf die Altersgruppe der 20- bis 49- Jährigen,

mit 49 verstorbenen Männern, 17 verstorbenen Frauen.


51.209 erkrankte Fälle auf die Altersgruppe der 50- bis 69- Jährigen

mit 582 verstorbenen Männern, 187 verstorbenen Frauen.


25.691 erkrankte Fälle auf die Altersgruppe der 70- bis 89- Jährigen

mit 2.494 verstorbenen Männern, 1.795 verstorbenen Frauen.


Ich weiß nicht, wie es Euch mit diesen Zahlen geht, mich haben sie zumindest beruhigt.

Weiterhin beruhigt hat mich die kursierende Info aus den Medien, das Vorerkrankungen und Rauchen das Sterberisiko erhöhen. Gut das beides auf mich nicht (mehr) zutrifft.

Die Erkrankung kann auch fast ohne Symptome verlaufen also muss die Zahl der Infizierten höher liegen, was die Sterblichkeit prozentual weiterhin senkt.



2. INNEHALTEN, WAS WOLLEN MIR DIE KÖRPERLICHEN SYMPTOME SAGEN?


In meiner Welt sind Symptome, Krankheit und Schmerz "nur" ein Ausdruck der Seele oder Gefühle, die uns dazu bewegen wollen, etwas in unserem Leben zu ändern. Vor 10 Jahren bekam ich die Diagnose Krebs mit einer Überlebenschance von 6 Monaten, wenn es gut läuft ein Jahr.


Wenn ich den Ärzten damals geglaubt hätte wäre es zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung gekommen und ich wäre nicht mehr hier. Beim letzten Nachsorge Termin hieß es:

"Jetzt ist Ihr Risiko an Krebs zu erkranken, genauso groß, wie das der Restbevölkerung."


Rüdiger Dahlke und Louise Hey haben mir damals das Leben gerettet. In ihren Büchern gehen sie den Symptomen auf den Grund und seitdem stelle ich mir bei gesundheitlichen Problemen die Frage: Was machen die Symptome mit mir?

Kopfweh, Schwindel und innere Hitze stehen für zu viel Denken, zu wenig Fokus und zu viel innere bzw. gestaute Energie.


"In der Ruhe liegt die Kraft." (Konfuzius)


Das Einzige, was ich momentan tun kann, ist mich auf das zu fokussieren, was ich kann und was mir wirklich Spaß macht, und das ist Helfen, Coachen und Schreiben. Guess what? Darauf kann ich mich fokussieren und da ich generell positiv denke, weiss ich: "Alles andere wird schon wieder werden."



3. TATEN. WAS IST DAS SCHLIMMSTE, WAS MIR PASSIEREN KANN?


Die erste Tat war, mir die Fakten zu suchen und meine Angst zu reduzieren. Laut de.statista.com haben übrigens 68% der Deutschen die gleichen Ängste, manchmal hilft es schon, zu wissen dass man nicht alleine ist mit seinem Problem.


Die 2. Tat war Meditation, Ich habe meditieren an oberste Stelle in meinem Tagesablauf gestellt.

Meine Minimeditationen auf Instagram, YouTube und hier auf meiner Bonuspage waren reine Kraftquellen für mich. Meditieren ist für mich aber auch: ein entspannendes Bad nehmen mit schöner Musik, ein Spaziergang im Nieselregen oder mich an einen ruhigen Ort zu setzen und etwas zu beobachten.


Ich habe mich sogar dabei ertappt, wie ich im Park die Gänse beobachtet habe, wie sie im Clan mit mehreren Familien ihre Babies hüten, Spaziergänger anfauchen und im Schwarm vor Hunden flüchten. Ich muss schmunzeln bei dem Gedanken was meine Kids dazu sagen würden:

"Boah, Mom jetzt biste echt alt!" Egal, es tat unendlich gut!


Die 3. Tat war meinen Perfektionismus so gut es geht an den Nagel zu hängen, zu sehen, ich bin auch nur ein Mensch, der selbstgemachte Druck tut mir nicht gut, Ich sein dagegen sehr. Also habe ich wieder geschrieben, was die letzten Wochen irgendwie gar nicht ging. So bin ich nun so langsam wieder Ich...



Wohin mit deinen Gefühlen in der Corona - Krise?

Ich habe die Wut und Box Handschuhe abgelegt.

Ich bin dankbar für die Menschen, die mir den Rücken stärken:

Petra, Holly, Hertl, meine Jungs, Ulli & Katrin und Isabel...


Fotos von meinem lieben und wahnsinnig talentierten "Stiefbruder"

Stefano Alegnini www.stefanoalegnini.com




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Danke und herzliche Grüße, Eure Astrid F. Schneider


Wohin mit deinen Gefühlen während der Corona - Krise?

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